Pingu-Presse

11.04.16: testspiel.de verbreitet unser Pro-Böhmermann-Statement

Weil uns der mediale Protest gegen die Strafverfolgung von Jan Böhmermann deutlich zu leise war, haben wir gedichtet und Helene Fischer beleidigt. Letzteres gefiel testspiel.de, „eines der bekanntesten Musikblogs Deutschlands“, die den O-Ton unseres Chefredakteurs weiterverbreiteten. Wir danken dafür.

Bildschirmfoto 2016-04-11 um 00.18.52

Auf der dazugehörigen Facebookseite bekamen wir einige recht unfreundliche Kommentare zu Gesicht, die klar machten: Gegen Helene Fischer zu hetzen ist in Deutschland fast noch gefährlicher als Erdogan zu schmähen:

helene-fischer-fans

Aber weder radikale Erdogan-Fans noch militante Helene-Fischer-Dschihadisten werden uns einschüchtern können. Meinungs- und Kunstfreiheit – das ist, wo für uns die Musik spielt.

24.01.14: SPIEGEL ONLINE zitiert Pingu-Mania – mal wieder ohne Fußnote

Wir haben uns ja schon daran gewöhnt. Mit SPON verbindet uns mittlerweile eine gut funktionierende, wenn auch einseitige Kooperation (für mehr Beispiele einfach runterscrollen). Jüngstes Beispiel: Auf einem der vielen Höhepunkte der ADAC-Krise veröffentlichten wir am 21.1.14 diesen Beitrag. Drei Tage später wartet SPON mit unserer Headline (etwas schlechter und auf rotem Hintergrund) noch einmal auf:

Wir fühlen uns geehrt und zitieren Brad Pitt aus dem Film „The Counselor“: „Die glauben nicht an Zufälle. Die haben davon gehört, aber noch nie einen gesehen.“ Viele Grüße nach Hamburg und weiter viel Spaß mit uns!

21.06.13: Pingu-Mania wird PRISM-Lieferant

Ab heute beliefern wir das NSA-Überwachungsprogramm PRISM exklusiv mit Informationen über unsere Leser. Damit alles seine Ordnung hat und wir das Marken-Logo verwenden dürfen, hier die rechtlichen Hinweise dazu:

Quelle: Wikipedia. Wer mehr wissen will, einfach draufklicken.

Quelle: Wikipedia. Wer mehr wissen will, einfach draufklicken.

14.03.13: „Hand Gottes“ – die Weltpresse zitiert Pingu-Mania

Nach der Wahl des neuen Papstes Franziskus I überschlägt ist die Welt im Freudentaumel. Um der Euphorie Worte zu verleihen, bediente sich die versammelte Weltpresse bei Pingu-Mania: Denn wir deckten nur Minuten nach der päpstlichen Balkonverkündung auf, dass die Argentinier und der göttliche Beistand bereits eine sportkriminelle Vorgeschichte haben. Habemus plagiatam? Ach was, wir nehmen es als Kompliment…

13.06.12: Pingu-Mania ist offzieller EM-Gagschreiber des ZDF

Mit Zweitverwertung sieht man besser (aus). Dass der SPIEGEL seine Kreativ- und Recherchetätigkeit zu großen Teilen bei uns outgesourct hat, kann man auf dieser Seite (runterscrollen!) ausgiebig bewundern. Jetzt greifen wir auch der alten Dame ZDF unter die Arme. Im Vorfeld des EM-Spiels Deutschland-Niederlande leiteten wir aus der sprachlichen Ähnlichkeit von „Niederlande“ und „Niederlage“ präzise und pointiert Verlauf und Ausgang des Spieles ab. Abends wurde unser mittlerweile lauwarmer Kalauer dann von ZDF-Außenreporter Boris B. aufgegriffen und der Endverwertung zugeführt. Wir werden dem Zweiten auch in Zukunft gern dabei helfen, kleine Regiefehler sympathisch zu überspielen und begrüßen Boris B. herzlich in unserem Leserkreis. Und wer weiß: Vielleicht zeichnet unsere Cartoonabteilung ja demnächst Taktikkreise und -linien für Oli Kahns Ääähnalysen.

19.12.11 (aber immer noch brandaktuell): Studentenbewegung gegen Wulff

Pingu-Mania hat akademische Weihen empfangen: auf Einladung von Nora Z., einer hoch geschätzten Freundin dieses Magazins, durften sich unsere Pinguine vor einer Klasse des Masterstudiengangs Kommunikationsmanagement an der FH Hannover präsentieren. Nach etwas Austausch über Kreativität, Klickraten und investigativen Journalismus bei Permafrost ging es ans Eingemachte: eine praktische Zeicheneinheit nach Vorbild unserer beliebten Pingu-Cartoons. Dabei wurde aus etwas Malen mal eben eine Studentenbewegung gegen unser verlogenes Staatsoberhaupt (Ausdruck gerichtlich geprüft). Zwei dieser höchst sehenswerten Pingu-Comics wollen wir hiermit stellvertretend veröffentlichen – man muss sich ja nicht damit abfinden, dass der liebe Christian beschlossen hat, in kubanisch-koreanischer Tradition im Amt zu sterben, ganz gleich, was man sich zuschulden kommen lässt.

Christian der Kinderschreck – Eine bisher völlig ignorierte Frage: litt eventuell sogar der Nachwuchs seiner Ferienfreunde, wenn Wulff bei ihnen Urlaub machte? (Zeichner: Anonymous)

Gibt es bei Wulff doch noch mehr Erklärungsbedarf in Sachen Hauskredit? Diese Befürchtung bewegte auch Zeichnerin Joana Witt.

Also, nochmals herzlichen Dank für einen angenehmen Termin und diese Leuchtfeuer studentischen Einsatzes für mehr politischen Anstand. Zu guter Letzt wollen wir uns aber nicht nachsagen lassen, wir würden hier als Magazin einer Institution wie der FH kritiklos eine Werbeplattform bieten. Deshalb zum Abschluss Klartext: Die Kunstinstallationsimitatsitzgruppen in der Eingangshalle der FH-Räume sind grässlich.

12.09.11: Pingu-Mania mal wieder schneller als SPIEGEL ONLINE

Wir in der Redaktion haben uns schon daran gewöhnt: SPIEGEL ONLINE ist das offizielle Fachmagazin für olle Kamellen (mehr dazu siehe unten), meist ist das schon gar keine Erwähnung mehr wert. Doch heute gibt es wieder zwei wunderbare Fälle, in denen die SPIEGEL-Jungs Sachen als heißen News-Shit anpreisen, der bei Pingu-Mania schon im Archiv verstaubt.

Fall 1: Dieser Fotowitz vom heutige Tage. Ganz lustig, einziges Problem: Wir hatten bereits vor über einem Monat den Freiherren zu Guttenberg zum Topstar der VOX-Emigranten-Soap gemacht. Dieser Witz hat also nicht nur einen Bart – er hat eine verdammte wookie-artige Ganzkörperbehaarung.

Fall 2: SPIEGEL ONLINE fällt heute auf, dass die Franzosen trotz Fukushima nix gegen Atomkraft haben. Ein Umstand, den unsere Gastkommentatorin Lisa Grenzebach bereits vor zwei Monaten charmant und unterhaltsam ans Licht und auf den Punkt gebracht hat.

Wir gehen davon aus, dass Rudolf Augstein in Angesicht solcher Journallien-Performance im Grab rotiert und haben einen kleinen Tipp für die Kollegen aus Hamburg: Hört doch mal auf den ganzen Tag auf die Klickraten zu starren, dann kriegt ihr relevante Themen auch mal wieder mit, während der Rest der Welt es auch tut.

7. Juni 2011: Google liebt uns – das finden wir gut

Manche nennen es wohl Digital-Masturbation: sich selbst bei Google suchen. Da wir aber auch den obskursten Praktiken erstmal unvoreingenommen gegenüber stehen, haben wir es trotzdem getan und erfreuliches erlebt. In vielen Themenbereichen und Suchkategorien sind wir mittlerweile führend. Das spricht für Google, vor allem aber für Pingu-Mania. Beispiel gefällig? Auf dem Höhepunkt der EHEC-Krise thematisierten wir den möglichen Zusammenhang zwischen Sommersprossen und der tödlichen Scheißerei. Kurz darauf waren wir damit Top-Fundstelle im Wörldweitwepp.Doch damit nicht genug: auch bei entspannteren Small-Talk-Themen wie „legendären letzten Worten“ sind wir ganz vorn mit dabei. Kein Wunder, schließlich enthüllten wir weltweit als erste, was der letzte Satz des Terrorfürsten Osama Bin Laden vor seiner Begegnung mit den US-Spezialkräften war:
Wir freuen uns über diese Ergebnisse, die zeigen, dass unsere Online-Strategie voll aufgegangen ist. Ach ja, noch ein Tipp für unsere Fans: Am sichersten findet man Pingu-Mania bei Google immer noch, wenn man „Pingu-Mania“ eingibt…

3. Februar 2011: SKANDAL – Spiegel Online klaut bei Pingu-Mania

Das Abkupfern ist die höchste Form der Anerkennung. Insofern hat Pingu-Mania den journalistischen Ritterschlag erhalten, denn SPIEGEL ONLINE, erfolgreichstes Online-Nachrichtenmagazin Deutschlands, hat sich bei uns „inspirieren“ lassen. Was genau ist passiert? Am 1. Februar veröffentlichte Pingu Mania diesen Beitrag zur Revolution in Ägypten. Zwei Tage später präsentierte der SPIEGEL dieses Machwerk. Wir haben schon einmal die verrücktesten Parallelen im SPIEGEL-Text für Sie aufgearbeitet.

Der Mubarak-Kuhstall-Witz als launiger Einstieg, der Verlust der Pointe als Konsequenz des Rücktritts, die Nofretete-Verweigerung gegenüber dem Mob und die Pyramiden als Positiv-Konsequenz der Pharaonen-Diktatur – all das ist schon verdammt zufällig gleich ähnlich. Wir sind angewidert von soviel Unverfrorenheit und fühlen uns geehrt von soviel Anerkennung. Pingu-Mania ist ab heute offizieller Textbaustein- und Ideenlieferant von SPIEGEL ONLINE.

26. Januar 2011: Renommiertes Fußmatten-Portal adelt Pingu-Mania-Entdeckung

Wir hatten ihn zuerst: den Michael-Offer-Gedenk-Abtreter. Die Fußmatte, die als letzte Würdigung für den von Bundesfinanzminister Schäuble buchstäblich mit Füßen getretenen Pressesprecher gedacht war und von Pingu-Mania ans Licht der Welt gebracht wurde, hat jetzt höchste Anerkennung erfahren. Mit einer Erwähnung auf der weltweit anerkannten Fußreinigungsunterlagen-Plattform abtreter.com. Wir freuen uns und wünschen Michael Offer an dieser Stelle einmal mehr alles Gute.

11. November 2010: SMITLER ist Topthema bei verbrauchermagazin.net

Unser HISTORY-Experte und Führerspross SMITLER wird bei verbrauchermagazin.net als Koryphäe zum Thema private Altersvorsorge zitiert. Mit seiner provokanten These „Lieber reich ins Heim, als heim ins Reich“ hatte er viele Menschen wachgerüttelt und die Bedeutung des Sparens für später eindringlich deutlich gemacht. Pingu-Mania ist stolz ihn in der Redaktion zu haben – und sieht sich ab sofort als einzig wahres Verbrauchermagazin Deutschlands.


Eine Antwort zu Pingu-Presse

  1. Pingback: Maya hi, Maya hu, Maya ha, Maya haha: Der Live-Ticker zum Weltuntergang | Pingu-Mania

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