Nach Oxfam-Studie zu globaler Vermögensaufteilung: der Weg zu mehr Gerechtigkeit hat begonnen

Geld ist nie weg – es hat immer nur jemand anders. Diese Weisheit hat sich diese Woche einmal mehr auf dramatische Weise bestätigt: Laut einer Studie der NGO OXFAM besitzen die 62 reichsten Menschen der Welt gemeinsam soviel wie die ärmeren 50% der Weltbevölkerung. Man kann also, um einmal unverblümt Klartext zu reden, von einem tendenziellen Ungleichgewicht in der weltweiten Vermögensverteilung sprechen. Einer der Hauptgründe ist laut der Studie das Fehlen einer effektiven Besteuerung von Vermögen und Kapitalgewinnen sowie die zahlreichen Fluchtmöglichkeiten in Steueroasen. Manche Länder, so z.B. Deutschland verzichten jedoch bereits auf den Versuch einer Vermögensbesteuerung und lassen sich so Milliarden entgehen, die vielerorts dringend gebraucht würden. Steuervermeidung fördert also weltweite Armut und Ungerechtigkeit. Doch die Erkenntnisse haben bereits jetzt vielerorts zu einem Umdenken geführt – eine gerechtere Welt scheint zum Greifen nahe:

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