Bundestag verbietet geschäftsmäßige Sterbehilfe – doch es bleiben erschreckende Ausnahmen

Der Bundestag hat heute mit einem neuen Gesetz geschäftsmäßige Sterbehilfe unter Strafe gestellt. Im Vorfeld hatte es vielstimmige Kritik gegeben, besonders von Palliativmedizinern, die sich von Kriminalisierung bedroht sahen und sehen. Anlässe wie heute gelten übrigens als rares Beispiel für Abstimmungen, in denen Abgeordnete frei vom Fraktionszwang ihrem Gewissen folgen können. Das ist sehr amüsant, denn dies verlangt DAS  GRUNDGESETZ ausnahmslos und grundsätzlich. Dies nur als kleiner Gruß an Politiker, die meinen unsere Verfassung in erster Linie vor Asylbewerbern schützen zu müssen. Der überhöhte Moral- und Ethikzauber ist aber noch aus einem anderen Grund unglaubwürdig: Das neue Sterbehilfegesetz lässt geradezu entsetzliche Praktiken völlig unbeachtet und unbestraft:

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