Flüchtlingsdebatte – ist Sachsens Ruf endgültig ruiniert?

Aus der Flüchtlingsdebatte ist nun auch eine innerdeutsche Gesinnungsdiskussion geworden. Ist es Zufall, dass sich die Vorfälle gerade in Sachsen häufen? Reden wir von einem ostdeutschen Problem? Oder zeigen uns Weissach und Salzhemmendorf nicht, dass diese Art des regionalen Rassismus-Bashings dem Problem nicht gerecht wird? Zumindest hat Sachsen nun seine international laufende Imagekampagne reduziert, um Selbst- und Fremdbild nicht noch weiter auseinanderdriften zu lassen. Wir haben uns gefragt: Ist der Ruf Sachsens wirklich im Eimer? Die Ergebnisse einer ersten Befragung zeigen Schlimmes:

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7 Antworten zu Flüchtlingsdebatte – ist Sachsens Ruf endgültig ruiniert?

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  5. Anonymous schreibt:

    Als Absender des obigen Kommentars wird „Anonym“ genannt, das ist falsch, dieser Kommentar stammt von Axel Kempen

  6. Anonymous schreibt:

    Der Osten ist eben noch nicht 100 % ig „verhausdschweint“ (der Westen bereits zu 200 %). Somit gibt es dort noch einen Rest von Instinkt, einige wittern Gefahr für das Leben in Deutschland so wie sie es kennen. Sie wollen das nicht und wehren sich ein bisschen.

    Leider ist der Adressat (der Immigrant, Flüchtling, Asylant) der falsche. Die Kritik muss direkt an die Entscheider, die Politik bzw. die die es ändern können gerichtet werden. Ein Stopp des (aus meiner Sicht) Wahnsinns kann nun von dort ausgehen. Daher: Protest ja, aber an den Amts- (noch besser Wohn-) sitzen der Entscheider. Vor dem Rathaus, vor der Landtag, der Staatskanzlei, dem Bundestag, dem Bundeskanzleramt, dem Sitz des BDI, der Arbeitgeberverbände, der CDUCSUSPDGRÜNEAFDFDPLINKE-Parteizentrale (oder haben die albernerweise noch unterschiedliche Parteizentralen?) vor dem Wohnhaus, Ferienhaus der Entscheider und ihrer wichtigsten Helfer. Nicht eine große Demo, sondern 100 gleichzeitig.

    Das Volk hat weit mehr Möglichkeit die Einwanderung zu beeinflussen als das Merkel: mit Nichtstun, Willkommensfesten oder Protesten. Es liegt an uns. Wenns schiefgeht sollten wir auf die Fragen unserer Kinder vorbereitet sein „Papi, es konnte doch jeder Idiot sehen wohin das führt, was hast Du dagegen unternommen, was hast Du versucht, um meine! Heimat, meine! Lebensgrundlage zu schützen? Was??? Nichts? Du hättest für mich gegen die „Entscheider“ (nicht gegen die Immigrant, Flüchtling, Asylant, das sind selbst nur verführte arme Schweine) kämpfen müssen. Feigling, Idiot, ich fasse es nicht.“

    • pingumania schreibt:

      Hey Axel,

      unsere Karikatur wollte ja eigentlich auf etwas anderes hinaus, aber egal. Zunächst mal: Wir finden nicht, dass die Ausschreitungen und Brand-Anschläge auf Asylbewerber „ein bisschen wehren“ sind, also gewissermaßen berechtigter Protest, der nur mal eben beim falschen Adressaten gelandet ist. Das waren und sind finstere Taten und die Reaktionen der Bevölkerung durch Gegenprotest und demonstrative Hilfe waren wichtig. Die Äußerungen unserer Polit-Granden sind da schon eher kritisch zu sehen, besonders Pack-Gabriel ((V.Pispers: „Früher waren Dick und Doof noch zwei Personen.“), aber ich denke in Anbetracht der Geschehnisse sollten eben „Zeichen gesetzt“ werden, was nachvollziehbar ist.

      Dass die große Zahl von Flüchtlingen, entgegen der derzeit kollektiv entfachten Euphorie, auch Probleme mit sich bringen wird, ist sicherlich richtig. Sehen wir ähnlich und auch Vertreter der ach so gescholtenen Mainstreampresse sind in etwa auf einer Linie mit Dir:

      http://www.wiwo.de/12256874.html
      http://spon.de/aezwS
      http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2480124/Ein-Staat—zwei-Welten
      http://www.welt.de/politik/deutschland/article146021343/79-Prozent-der-Deutschen-fuer-konsequentere-Abschiebung.html
      http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article145576852/Wer-nur-Mitleid-empfindet-der-hat-keinen-Verstand.html

      Und ja, es liegt noch mehr im Argen. Warum helfen die anderen europäischen Länder nicht? Wieso nicht auch die reichen Golfstaaten? Wieso wagen es die Arbeitgeberverbände, eine Aussetzung des Mindestlohns für Flüchtlinge zu fordern? Wir werden an dem Thema definitiv in alle Richtungen dranbleiben.

      Aber so oder so: Kriegsflüchtlinge verdienen Hilfe. Und vielleicht, mal John-Lennon-mäßig geträumt, werden diese Flüchtlinge gegenüber unserem Land eine andere, besondere Einstellung haben, wenn wir in dieser Krise die einzigen sind, die anständig helfen. Vielleicht werden unsere Kinder darauf irgendwann auch mal stolz sein.

      Mit polarisierenden Grüßen,
      Dein Pingu-Mania Team

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