Schützenhilfe für Heidenau – Bundesliga setzt aus, um Polizei zu entlasten

bundesliga_heidenau(Heidenau/Frankfurt) Es war als Einknicken vor rechten Idioten gewertet worden: das vom Landratsamt verhängte Versammlungsverbot für Heidenau, welches auch ein Willkommensfest für Flüchtlinge in Gefahr bringt. Jetzt ist jedoch spektakuläre Rettung in Sicht.

Aber der Reihe nach: vor einer Woche brachten rechte Krawalle vor einer Flüchtlingsunterkunft Heidenau bundesweit in die Schlagzeilen. Kurz darauf suchten mit Sigmar Gabriel und Angela Merkel weitere Plagen den gebeutelten Ort heim. Am kommenden Wochenende waren nun ein großes Willkommensfest für Flüchtlinge, jedoch auch weitere Aktionen rechter Asykritiker Arschlöcher geplant. Als die sächsische Polizei kurz darauf den Einatzfähigkeitsoffenbarungseid leistete, wurden ein generelles Versammlungsverbot verhängt. Ein vielstimmiger Aufschrei und sogar Kritik der Polizeigewerkschaft waren die Folge. Nun aber wird ein einzigartiger Plan umgesetzt, um die Polizei zu entlasten und das Flüchtlingsfest in Heidenau zu ermöglichen:
der gesamte Bundesligaspieltag wird abgesagt.

Auch auf der DFL-Webseite ist die besondere Aktion bereits vermerkt. Quelle: www.bundesliga.de

Auch auf der DFL-Webseite ist die besondere Aktion bereits vermerkt.

Befragte Spieler und Funktionäre zeigten sich begeistert. Bayern-Sportchef Matthias Sammer: „Ich bin selbst sächsischer Migrant und wurde hier in Bayern gut aufgenommen – mit dieser Aktion können wir etws zurückgeben“. Steuerflüchtling Uli Hoeneß ergänzte: „Der Sport braucht Menschlichkeit – ein Zeichen gegen rechten Hass ist wichtiger als ein reibungsloser Fußballzirkus“. Und Bastian Schweinsteiger, der kürzlich aus wirtschaftlichen und privaten Gründen nach England floh, formulierte es poetisch: „Die Bundesliga setzt aus, um ein Zeichen zu setzen – das ist großer Sport“.

Die freiwerdenden Polizeikräfte sollen noch heute nach Heidenau verlegt werden und dort Bewachung und Festvorbereitung unterstützen. Und auch für enttäuschte Fußballfans hat der DFB einen Tipp parat: „Einfach nach Heidenau fahren und mitfeiern“.

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