Es gärt in den sozialen Netzwerken: der #AfterBecksSelfy

afterbeckselfyDas musste passieren. Nachdem vor einiger Zeit postkoitale Wackelselbstbildnisse unter dem Label After-Sex-Selfy die Zwitscherleisten vollmüllten, kommt jetzt der intime Gegenangriff der Versoffenen und Vereinsamten: der #After-Becks-Selfy.

Erfunden wurde das ausdrucksstarke Bildwerk von unserem Kulturredakteur Hartmut Z., der nach der gestrigen Redaktionskonferenz ein Zeichen gegen die Selfyisierung öffentlicher Debatten setzen wollte. Z. hatte zuvor seine Kündigung erhalten, nachdem er mit einer Banane zwischen den Beinen seine Sekretärin erfolglos zu einem Dani-Alves-Solidaritäts-Selfy hatte überreden wollen.

Somit ist der #After-Becks-Selfie der #Aufschrei des modernen Mannes, der seinen Platz zwischen Tradition und Emanzipation, zwischen digitaler und analoger Welt, zwischen Missionarsstellung und weiblicher Erwartungshaltung noch nicht gefunden hat. Wir rechnen mit einer Debatte durch alle sozialen und kulturellen Schichten sowie mit dem Grimme-Online-Award des nächstens Jahres. Und bis dahin sagen wir aus der Redaktion statt „Publish“ einfach mal „Prost“.

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Eine Antwort zu Es gärt in den sozialen Netzwerken: der #AfterBecksSelfy

  1. Anonymous schreibt:

    Schöne Abrechnung mit den Sozialennetzwerknarzisten, ihr habt mich versöhnt.

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