US-Haushaltssperre: Sparen an der Sicherheit

nsa_shutdown_usBereits kurz nach der Wiederwahl Obamas wiesen wir darauf hin: die Kongressmehrheit der Republikaner könnte für den Präsdenten noch zum Problem werden. Jetzt ist es soweit. Die USA haben sich sehenden Auges in die politische Insolvenz manövriert und ihre Handlungsfähigkeit in den unbezahlten Zwangsurlaub verabschiedet.

Nun überschlagen sich die Horrormeldungen, welche Konsequenzen der sogenannte „Government Shutdown“ mit sich bringt: Camper müssen Nationalparks verlassen, die Freiheitsstatue ist nachts nicht mehr beleuchtet und Museen haben jetzt sieben Ruhetage die Woche. Doch die größte Katastrophe wird bislang kaum thematisiert: nach Pingu-Mania-Recherchen wird der beliebte US-Sicherheitsdienstleister NSA seine weltweite Totalüberwachung wegen akuter Finanzengpässe nicht in gewohnter Qualität aufrecht erhalten können.

Wie ein Kenner der Materie unter Berufung auf informierte Kreise bestätigte, werden derzeit drastische Einschnitte unter anderem beim PRISM-Programm vorbereitet. Der Offizier wörtlich: „Unter Umständen werden wir die Überwachung auf tatsächlich verdächtige Personen beschränken müssen.“ Zerknirscht erläutert er: „Wir sind stets bemüht, möglichst viele Menschen in den Genuss unserer Dienstleistungen zu bringen. Aber die Totalüberwachung unbescholtener Bürger ist derzeit für uns weder personell noch finanziell darstellbar.“

Die Konsequenzen sind dramatisch. Unser Informant: „Da wir normalerweise dank unserer Totalüberwachung täglich zwischen einem und hundert Anschläge verhindern, steigt nun die Gefahr unkontrollierter terroristischer Ausbrüche.“ „Vielleicht“, so sinnierte unser NSA-Informant, „fliegen ja gerade jetzt Terroristen mit einem Flugzeug auf den Kongress zu, um sich dort hineinzustürzen, ohne das wir davon wissen.“ Vielleicht, so dachten wir bei Pingu-Mania, wäre dies aber ein eleganter Weg, um die Blockade der Republikaner in den Haushaltsverhandlungen zu lösen.

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3 Antworten zu US-Haushaltssperre: Sparen an der Sicherheit

  1. Olaf aus HH schreibt:

    Das geht ja nun gar nicht – kann man eventuell etwas spenden ? So über Western Union und so ? Auf welches Konto ?
    Die könnten mir im Gegenzug ja vielleicht verraten, was meine Ex-Freundinnen gerade machen und mit wem.
    Hier hätte ich eine Namensliste: … (die würde ich dann hinschicken).
    Aber erst möchte ich die Lottozahlen des nächsten Wochenendes haben. Anders geht das nicht.
    Leider.
    Bitte vermittelt einen seriösen Kontakt.
    Es gibt dann auch eine Provision für all die Pingus.

    • pingumania schreibt:

      Unser Kundenbetreuer bei der NSA sagte uns, dass die hilfreichste Spende wäre, verdächtige Daten über sich selbst eigenständig einzureichen. Gewissermaßen eine Info-Spende. Geld, so führte er weiter aus, sei nicht das Problem, sie könnten ohnehin bei Bedarf auf Dein Konto zugreifen. Das mit den Ex-Freundinnen geht klar, aber erst nach Ende des Shutdowns. Fragen einfach an info@nsa.gov

      PS: Ist gern gesehen. Geldspenden können wir „Unbestechlichen“ natürlich nicht annehmen…

      • Olaf aus HH schreibt:

        Also – ich schlage folgende Reihenfolge vor:
        1. Die Lottozahlen (incl. Jackpot), die weltweiten Pferderennergebnisse und Fußballtoto an mich (über ein Jahr),
        2. Aufenthaltsliste und Berichte über meine Ex-Freundinnen für die letzten 10 Jahre an mich,
        dann kommen statt einer Geldspende vier Fischtrawler und zwei Fabrikschiffe. Wo seid Ihr eigentlich genau ? McMurdo-Station ? Schickt mir einfach Koordinaten, der Fisch wird geliefert.
        Gruß an Euren NS (A) -Berater oder schreibt der sich (N) SA-Berater ? Oh Ihr unseligen Buchstaben mit böser deutscher (Assoziations-)Geschichte !

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