Zypern paradox: Pleite trotz reicher Russen

Zypern ist eine schöne Insel im Mittelmeer. Sie ist eigentlich „aufgeteilt“ zwischen Griechen und Türken, aber aus den Nachrichten der letzten Wochen und Monate konnte man nur einen Eindruck gewinnen: Zypern ist voll mit reichen Russen, hat aber trotzdem kein Geld – und muss deshalb dringend gerettet werden.

Dies ist eine weitere hübsche Anekdote in der unendlichen Geschichte der Eurokrise. Auch wir berichteten schon so oft darüber ( zum Beispiel hier und hier und hier), dass wir mittlerweile gar nicht mehr wissen, ob aus der Krise nicht schon längst ein gähnend langweiliger Normalzustand geworden ist.  Doch der Fall Zypern bringt frischen Wind und frische Ideen: Denn um die reichen Russen an der Krisenbewältigung zu beteiligen, möchte man gern auf das Geld aller zypriotischen Kleinanleger zurückgreifen – quasi eine EU-Kontoentführungsgebühr.

Und während die Welt über diese Enteignung noch den Kopf schüttelt, schaffen die reichen Russen ihr Erspartes sicher gerade woanders hin, so dass sie auf Zypern auch bald zu den schutzbedürftigen Kleinsparern zählen. Dazu fällt uns auch nichts mehr ein – aber wenigstens ist bald Frühling:

Zypern_eurokrise_kleinsparer

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