Schlafsack vs. Geldsack – Zelten gegen die Finanzmärkte

Camper galten lange als Inbegriff angepassten Spießertums. Das ist vorbei. Derzeit sind sie die Speerspitze wutbürgerlichen Wirkens gegen die raubtierkapitalistische Finanzmarktkrake. Vor Banken und Börsen in aller Welt haben sie ihre Heringe symbolträchtig in den Boden gerammt, als wollten sie sagen: bis hierhin und nicht weiter. „Occupy Germany“ heißt es hierzulande – das klingt martialisch, aber da man „occupy“ auch mit „bewohnen“ übersetzen kann, ist es eigentlich nur konsequent, entspannt im Wolfskin-Wigwam rumzusitzen und das ganze medial zum Protest verklären zu lassen. Doch seien wir nicht zu kritisch, der Zelt-Aufstand das Zelt-Aufstellen hat schon einiges bewirkt. Denn, so zeigt die Pingu-Mania-Analyse: die Forderungen von Profit-Bänkern und Protest-Campern liegen gar nicht mehr so weit auseinander:

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Eine Antwort zu Schlafsack vs. Geldsack – Zelten gegen die Finanzmärkte

  1. Andrea schreibt:

    hihi, die illu ist mal wieder supertoll! lustiges wortspiel!

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