SMITLER zum Thema Feminismus-Debatte

Schröder und Köhler – wer würde hier nicht zunächst an zwei Männer denken, die ihren Platz in den deutschen Geschichtsbüchern bereits sicher haben. Zack, Patriarchats-Falle! Denn seit der vergangenen Woche erfreut sich eine Frau großer Aufmerksamkeit, die bereits im Besitz beider Namen war/ist, jedoch durch politische Arbeitserfolge bisher kaum in Erscheinung getreten ist: Kristina Schröder (geb. Köhler), Familienministerin und implizit oberste Frauenbeauftragte der Bundesregierung.

Im SPIEGEL hatte Frau Schröder „mit dem Feminismus abgerechnet“ (SPIEGEL) und damit Alice Schwarzer und viele weitere bewegte Frauen gegen sich aufgebracht. In der Tat sind ihre Ausführungen teilweise von großem Unterhaltungswert – besonders für Männer. So spricht sie sich zum Beispiel klar gegen eine gesetzliche Regelung für mehr Frauen in Spitzenpositionen in Politik und Wirtschaft aus. Doch sollte man dies nicht vorschnell kritisieren. Es ist absolut konsequent, gegen eine Frauen-Quote zu sein, wenn man wie sie das Ministeramt einer Hessen-Quote verdankt. War noch was? Ach ja, Frauen verdienen zu wenig, weil sie die falschen Fächer studieren, Sex kann beiden Partnern Spaß machen und in Diktaten für bildungsferne Jungs sollte es auch mal um Fußball gehen.

Was soll man davon halten? Ist Kristina Schröder mit ihren Äußerungen einfach eine moderne, selbstbewusste Politikerin oder ist sie die Nagelfeile im Rücken der Frauenbewegung? Unser HISTORY-Experte SMITLER versucht sich an einer Einordnung – und erinnert in diesem Zusammenhang an frühere mediale Aufreger zu gleichen Thema.

SMITLER ist der uneheliche Sohn von Smiley und A. Hitler. Er ist der Guido Knopp bei Pingu-Mania und zuständig für die historische Einordnung aktueller Ereignisse. Von Taten und Gedankengut seines Vaters distanziert er sich aufs allerschärfste.

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2 Antworten zu SMITLER zum Thema Feminismus-Debatte

  1. Pingback: Küche, Kinder, Kinokasse – das Drama um Frauen an der Spitze | Pingu-Mania

  2. Philippsen, Holger schreibt:

    Das ist doch keine ‚moderne‘ Ministerin wenn sie davon ausgeht, dass beim Sex nur zwei Partner beteiligt sind! Also, ich persönlich bin in der Hinsicht etwas konservativer, aber ich bezeichne mich ja auch nicht als ‚modern‘. Schon gar nicht, wenn man sich mit Musik beschäftigt, die schon 400 Jahre alt ist.
    Viele Grüße an alle PinguInnen,
    holger

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