Hartz IV ist tot – Trauerarbeit als Minijob

Ruhe in Frieden, Hartz IV. Natürlich ist die umstrittene Arbeitsmarktreform nicht wirklich gestorben, auch nicht das umgangssprachlich so betitelte Arbeitslosengeld II. Aber der an eine Kreuzung aus Mittelgebirge und Nummerngirl erinnernde Name soll nun in die Gruft der Geschichte verschoben werden. Marketing-Ministerin von der Leyen soll nach einem frischeren, moderneren und ansprechenderen Namen suchen, der mehr Lust auf die Inanspruchnahme der Sozialleistung macht. Gerüchten zufolge wird derzeit die Idee „Basisgeld“ favorisiert. Auch die Pingu-Mania-Redaktion hat sich Gedanken gemacht und einen Vorschlag entwickelt, der auf positive Erfahrungen der jüngeren deutschen Geschichte zurückgreift: Unterschichten-Begrüßungsgeld.

Besonders schwierig scheint für Frau von der Leyen die Festlegung der neuen Hartz-IV-Sätze zu sein. Wir haben das Experiment gemacht und müssen zugeben: einen Hartz-IV-Satz auszutüfteln ist nicht so einfach. Einer ist uns aber doch eingefallen. Hier ist er, unser Hartz-IV-Satz: Das Wort „Taunus“ hat sechs Buchstaben, das Wort „Harz“ vier.

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